BISMARCKTURM

 

 

Nach dem Tod des Alt-Reichskanzlers Bismarck am 30. Juli 1898 war ein Aufruf von Bonner Studenten an die deutschen Städte ergangen,  zu Ehren des Reichsgründers Aussichtstürme zu seinem Gedenken zu errichten.

Am  22. März 1907 wurde der 26 Meter hohe Bismarckturm nach dreijähriger Bauzeit in Burg als Gedenkstätte eingeweiht. Auf seiner oberen Plattform war damals eine eiserne Flammenschale errichtet worden, auf der zu Bismarcks Geburtstag, wie auf allen anderen Türmen  im ganzem Land, Feuer weithin sichtbar loderten. Das Turmbauwerk war gleichzeitig Gedenkstätte und Aussichtsplattform.  Bis in den Harz zum Brocken konnte bei guter Fernsicht geblickt werden. An der südlichen Stirnseite unterhalb der Plattform des Turmes ist das gut erhaltene Bismarckwappen, ein auf Eichenlaub liegendes dreiblättriges Kleeblatt angebracht. Im Burger Sprachgebrauch wird dieser Bau auch Flämingturm genannt. Er  war bis zum Jahr 2005 nicht mehr begehbar und der Eingang zugemauert.

Auf Initiative des Heimatvereins Burg e.V. wurde begonnen, mit Spendengeldern den Turm in einen begehbaren Zustand zu versetzen. Zum Tag des offenen Denkmal 2005 war das Unterste und 1. Geschoss für Besucher geöffnet und mit Hilfe eines Krankorbes konnte man sich auch ein Bild vom desolaten Zustand des Turmes von oben machen. Zirka 250.000,00 € werden wahrscheinlich für die Sanierung benötigt und ungezählte Stunden, Tage Monate und eventuell Jahre werden noch vergehen, bis dieses weit gesteckte Planungsziel erreicht werden wird. 

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